FAQ - Häufig gestellte Fragen

Viele Fragezeichen löst man durch einen Punkt:

Häufig gestellte Fragen zur Verteilung - und ihre Antworten.


Viele Fragen, die Ihnen womöglich auf der Zunge liegen, haben bereits andere vor Ihnen gestellt. Deshalb beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Verteilung bereits hier - direkt online und 24 Stunden für Sie verfügbar.

Weitere Fragen beantworten wir gern persönlich. Rufen Sie uns an!

Lieferung trotz Werbeverbot?

"Bitte keine Werbung" - Sie kennen diese Schilder an den Briefkästen. Wer dort trotzdem Werbung einwirft, riskiert Ärger. Deshalb wird REKLAME-BECKMANN nur Werbepost in Briefkästen verteilen, bei denen kein Schild das verbietet – selbst wenn es sich dabei um Ihren eigenen Briefkasten handelt ... 
 

Interessant: die Rechtsprechung zum Thema Werbeverbot.


Am 20.12.1988 entschied der BGH in einem Grundsatzurteil (AZ : VI ZR 182/88), dass der Wunsch des Adressaten zu berücksichtigen sei, wenn dieser sich durch einen Briefkasten-Aufkleber gegen die Zustellung von Werbung ausgesprochen hat. Die Verteilunternehmen sollen die Beachtung der Verbotshinweise auf den Briefkästen so weit wie möglich gewährleisten.
 

In seinem Urteil vom 30.04.1992 (AZ : I ZR 287/90) stellt der BGH für sogenannte "Ausreißer" klar: "Missachtet ein Unternehmen bei der Verteilung von Werbematerial den durch den Briefkasten-Aufkleber geäußerten Wunsch nur in vereinzelten Fällen, kann ein sittenwidriges Verhalten nicht angenommen werden".
 

Damit verdeutlicht der BGH, dass vereinzelte Ausreißer auch bei bester Schulung und Kontrolle des Verteilpersonals nicht vermeidbar sind – aber wir tun unser Bestes!

Was sind Steigerhäuser und beliefert REKLAME-BECKMANN solche Häuser?

Steigerhäuser sind Mehrfamilienhäuser, bei denen die Briefkästen direkt in den Wohnungstüren eingelassen sind. Üblicherweise werden solche Häuser nicht beliefert (siehe auch: AGB).
 

Es gibt Verteilfirmen, die deshalb eine abgezählte Anzahl von Flyern, Handzettel etc. auf der Fensterbank oder auf den Treppenabsatz im Parterre von Steigerhäusern ablegen. Unsere Erfahrung zeigt: Unfallgefahr! Deshalb steckt Reklame-Beckmann Werbung bei Steigerhäusern nur im Parterre. Es sei denn, die Hausverwaltung hat - und das kommt durchaus vor - Ablageflächen für Werbelieferungen im Erdgeschoss angebracht. Die bestücken wir gern mit der entsprechenden Anzahl der Mietparteien bzw. Wohnungen.
 

Wünschen Sie die Verteilung in Gebieten mit überdurchschnittlich vielen Steigerhäusern, empfehlen wir Ihnen, vorab mit uns ein Ersatzgebiet zu vereinbaren, in dem die rückläufige Haushaltswerbung verteilt wird.

Was sind Klingelhäuser und werden sie von REKLAME-BECKMANN beliefert?

Klingelhäuser: Die Festungen Berlins. Wie der Name schon sagt: Bei diesen Häusern sind Verteiler darauf angewiesen, dass jemand die Haustüre öffnet. Denn die Briefkästen sind IM Haus, nicht davor.
 

Die Verteiler geben ihr Bestes, um auch Klingelhäuser zu beliefern. Gelingt dies trotz aller Bemühungen nicht (z.B. weil nicht geöffnet wird), vermerken wir diese Häuser auf Wunsch auf Nichtbelieferungslisten.


Doch auch hier profitieren Sie von unserer Erfahrung: Im Laufe unserer jahrzehntelangen Verteiltätigkeit haben wir nämlich eine nicht unbeachtliche Anzahl an Schlüsseln für Klingelhäuser in den verschiedensten Berliner Bezirken durch die jeweiligen Hausverwaltungen ausgehändigt bekommen. So erreichen Sie auch die Zielgruppen, die andere nicht erreichen.

Welche Vorteile bietet mir die direkte Werbeschriftenverteilung im Vergleich zu anderen Direktmarketing-Maßnahmen?

Viele Studien beweisen die Überlegenheit der Haushaltdirektwerbung im Vergleich zu Zeitungsbeilagen oder Anzeigen, wenn es um die Effizienz der Werbung geht.


Bei Aspekten wie u.a. Akzeptanz beim Verbraucher, Nutzungsintensität, Erinnerungsleistung, Preis-Leistungsverhältnis ist der direkt zugestellte Handzettel der Beilage oder Anzeige überlegen. Weiterhin lassen sich mit Hauswurfsendungen durch eine exakte Festlegung des Zielgebietes (z.B. straßengenaue Abgrenzung des Verteilgebietes) Streuverluste minimieren.

Welches Verteilgebiet kann REKLAME-BECKMANN mit meinen Werbeschriften beliefern?

Wir verteilen Ihr Werbematerial flächendeckend an alle Privathaushalte in Gesamt-Berlin, im Berliner Umland und gemeinsam mit Kooperationspartnern in ganz Deutschland.


Gemäß Ihren Wünschen beliefern wir das Einzugsgebiet Ihres Geschäftes, bestimmte Straßenzüge, Ortsteile, Bezirke oder Postleitzahlen (ganz oder zum Teil) mit Ihrem Werbematerial.


Ihr Wunsch-Verteilgebiet können Sie bei uns sogar online direkt selbst einzeichnen. Noch genauer wird es per Geomarketing.


Bei der Festlegung des Verteilgebiets beraten wir Sie gern direkt, damit Sie mit Ihrer Direktmarketing-Aktion den maximalen Werbeerfolg erzielen können.

Wie hoch ist die Mindest-Verteilmenge?

Die Mindest-Zustellmenge beträgt 1.000 Stück. Bei Auflagen unter 10.000 Stück fällt ein Mindermengenzuschlag auf die oben genannten Konditionen an.

Was muss ich hinsichtlich Gewicht und Format meiner Werbeschriften wissen?

Hinsichtlich des Formats Ihrer Werbeschriften kennen wir im Vergleich zu Beilagen in Zeitungen / Anzeigenblättern keinerlei Beschränkungen, jedoch muss die briefkastenfähige Zustellung gewährleistet sein.

Auch hinsichtlich des Gewichts der Wurfsendungen sind wir flexibel. Wir verteilen für Sie alles von der Postkarte bis hin zum Katalog.
 

In unserer Online-Preisabfrage erhalten Sie einen ersten Anhaltspunkt über unsere Preisgestaltung in Abhängigkeit vom Gewicht der Werbeschriften.

Wie viel Vorlaufzeit benötigt REKLAME-BECKMANN?

Profitieren Sie von schnellen Entscheidungswegen und unserem professionellen Verteiler-Netzwerk: Auflagen bis ca. 50.000 Stück verteilen wir gern von heute auf morgen.


Prüfen Sie gleich, ob wir Kapazitäten haben: Nutzen Sie unsere Beratungshotline. Wir sind werktags bis 18.00 Uhr für Sie da:

 

030/66 11 711

Wie kommen meine Handzettel zu REKLAME-BECKMANN?

Die Druckereien liefern in der Regel frei Haus. Sie können Ihre Werbematerialien somit kostenfrei in unser Lager anliefern lassen.

Die Lieferzeiten: Mo bis Fr. von 7 bis 16.30 Uhr oder nach Vereinbarung.

Im Idealfall stehen uns die Flyer mindestens 2 Werktage vor dem Verteilbeginn zur Verfügung - es sei denn, Sie haben den "Notfallservice" gebucht.

Die Flyer sollten zu gleicher Stückzahl gebündelt oder in Kartons verpackt sein. Andernfalls bündeln wir gern für Sie, unsere Konfektionierung macht es möglich. Bündelungskosten: 2,50 EUR netto je tausend Stück.

Wie kann ich wissen, ob meine Werbebotschaft ankommt? Stichwort: Qualitätskontrolle.

Gut, dass Sie es ansprechen: Wir haben uns seit 65 Jahren höchster Verteil-Qualität verschrieben. Modern ausgedrückt: Wir sichern durch Verteilkontrolle und Qualitätsmanagement, dass Ihre Werbung auch wirklich ankommt.


Bei jeder Verteilung überzeugen sich unsere Kontrolleure von der einwandfreien und korrekten Verteilung durch unmittelbare Sichtkontrollen direkt nach Verteilende. Diese Art der Kontrolle ist im Vergleich zu späteren Haustür- und Kundenbefragungen deutlich zuverlässiger.

 

Nur zeitnahe Kontrollen vor Ort geben Gewissheit. Gerade wenn Sie noch nicht mit uns gearbeitet haben, werden Sie sichergehen wollen, dass Ihre Werbung korrekt verteilt wurde. So mancher versucht dies durch Befragungen der Kundschaft im Laden zu erreichen. Jedoch wissen wir aus 65 Jahren Erfahrung, dass dieses Kontrollmittel wenig zuverlässig ist: Die meisten Menschen können sich schon nach zwei Tagen nicht mehr daran erinnern, welche Werbung sie wann aus dem Briefkasten holten - denn bei Befragungen werden Erinnerungsquoten und nicht Zustellquoten abgefragt. Konkret: Wenn sich nur 6 von 20 Kunden daran erinnern können, Ihren Flyer erhalten zu haben, heißt das noch lange nicht, dass der Flyer tatsächlich nicht im Briefkasten gelandet ist.


Zudem haben einige evtl. aufgrund ihres Werbeverbotsschildes keine Werbung erhalten oder wohnen in einem Steiger- bzw. Klingelhaus. Bei einer Laden-Befragung wird das jedoch leider nicht erwähnt, so dass das Ergebnis der Befragung kaum realistische Erkenntnisse zur Verteilqualität bringt.

 

Qualitätskontrolle: Prüfen Sie die Verteilung selbst!

Um die korrekte Belieferung zuverlässig zu überprüfen, gibt es eine viel bessere Möglichkeit:
 

Wir bieten Ihnen an, direkt am Tag der Verteilung, unmittelbar nach Verteilende, vor Ort Sichtkontrollen durchzuführen. Stunden oder gar Tage später macht das wenig Sinn, weil inzwischen natürlich viele Briefkästen bereits wieder geleert wurden. Diese "Tandemkontrollen", die gemeinsam mit dem Einsatzleiter vorgenommen werden, sind in angemessenem Rahmen kostenlos.


Alternativ haben Sie jederzeit die Möglichkeit, direkt nach Verteilende in einem Teilgebiet eigene, unabhängige Kontrollen durchzuführen – per Handy informiert Sie der jeweilige Einsatzleiter gern, welche Gebiete gerade beliefert wurden. Sichtkontrollen mit eigenen Augen direkt nach der Verteilung bringen deutlich mehr Gewissheit über die ordnungsgemäße Verteilung als Laden-Befragungen. Sprechen Sie uns direkt an, wenn Sie bei Ihrer Verteilung solche Kontrollen wünschen.

Was kostet die Verteilung?

Die Verteilkonditionen sind von folgenden Faktoren abhängig:
 

  1. Objektgewicht
  2. Die Frequenz der Verteilung: einmalige Verteilung im Vergleich zu Daueraufträgen
  3. Verteilgebiet, bzw. dessen Bebauungsstruktur: Citybereich im Vergleich zu Gebieten mit Ein- und Zweifamilienhausgebiet. Entscheidend ist der Zeitaufwand (es gilt das Mindestlohngesetz!) - und der damit verbundene Personalaufwand
  4. Verteilauflage: Mindermenge (unter 10.000) gegenüber 100.000er Auflagen
  5. Verteilart: flächendeckende Belieferung einer PLZ im Vergleich zu z.B. einer selektiven Verteilung nach Haustyp oder Kaufkraft oder gegenüber anderen Sonderverteilformen
  6. Zusätzlich gebuchte Maßnahmen zur Qualitätssicherung

 

Wir erstellen Ihnen gern ein konkretes Angebot. Hier geht es zum Kontakt.

Was ist, wenn meine Kunden den Handzettel nicht erhalten haben?

Eine Nichtbelieferung von Haushalten innerhalb des Verteilgebiets kann viele Gründe haben - manchmal stoßen auch wir an unserer Grenzen, wenn die folgenden Verteil-Hemmnisse vorkommen:


1. Der beanstandete Briefkasten hat ein Werbeverbot - oder das ganze Haus ist von der Hausverwaltung mit eínem Werbeverbot versehen.

Weshalb Befragungen in diesem Fall nicht aussagekräftig sind, zeigt unsere jahrzehntelange Erfahrung: 90% der befragten Personen sagen, dass sie den betreffenden Handzettel nicht im Briefkasten hatten, ohne zu erwähnen, dass sie ein Werbeverbot am Briefkasten haben.
 

2. Es handelt sich um ein Klingelhaus (siehe FAQ 3): Bei Klingelhäusern mit innen liegenden Briefkästen ist der Verteiler darauf angewiesen, dass ihm ein Anwohner öffnet. Je weniger Mieter in einem Haus, desto schwerer das „Hereinkommen“.
 

3. Es handelt sich um ein Steigerhaus (siehe FAQ 2): Bei Mehrfamilienhäusern ohne zentrale Briefkastenanlage im EG sind die Briefkästen auf der jeweiligen Etage in Form von Türschlitzen oder Etagenbriefkastenanlagen vorhanden. In dem Fall erhalten nur die Anwohner im EG den Flyer über Briefkasteneinwurf, die oberen Etagen werden nicht beliefert.

Sie können allerdings die Sonderverteilform "Steigerhausbelieferungen" buchen: Dann steigen wir gern die Treppen zu jedem einzelnen Briefkasten für Sie.

Die Alternative: Wir können in Absprache mit Ihnen auch ca. 50% der für das Haus bestimmten Handzettel an geeigneter Stelle ablegen - beispielsweise der Fensterbank nach der 1. Halbtreppe. So können sich die Anwohner der oberen Etagen einen Flyer mitnehmen, ohne direkt beliefert zu werden.


4. Weitere Zustell-Hemmnisse oder Erschwernisse wie ein Hammergrundstück, Briefkasten direkt am Haus, anderweitig versteckte Briefkästen etc.


5. Wenn 1) bis 4) sicher ausgeschlossen werden können, muss geprüft werden, ob ein anderes Familienmitglied den Flyer entnommen haben kann.

Treten Sie mit uns in Kontakt: 030 / 661 17 11 oder vereinbaren Sie online einen Termin mit uns.